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PDL-PRAXIS-Tipps:

Durch Kritik motivieren - Kritikgespräche erfolgreich führen
( zitiert aus dem vincentz.net - newsletter)Für jeden Vorgesetzten ist es schwer, ein konstruktives
Kritikgespräch zu führen. Weder Sie noch der betroffene Mitarbeiter fühlen sich dabei wohl.
Wenn Sie jedoch ein paar Spielregeln beachten, kann ein Kritikgespräch eine gute Möglichkeit
zur Leistungsverbesserung und auch zu neuer Motivation sein.

Hier neun praxisorientierte Tipps für den richtigen Umgang mit Kritik:

1. Geben Sie dem Mitarbeiter die Gelegenheit zu reagieren.
2. Nie persönlich werden.
3. Nie durch das Telefon kritisieren.
4. Zur Wahrheit ermutigen.
5. Kritisieren Sie nur unter vier Augen.
6. Helfen Sie Ihrem Mitarbeiter.
7. Der Tag danach: Sie müssen nach der Kritik eine schwierige Situation und ablehnende Haltung der Mitarbeiter durchstehen.
8. Reden Sie nicht von früheren Fehlern.
9. Maßnahmen besprechen: Beenden Sie die Kritik, indem Sie Maßnahmen vereinbaren.
Ihr Kritikgespräch ist nicht gelungen:
1. wenn sich der gleiche Fehler beim Betreffenden wiederholt,
2. wenn sich die Leistung nur kurzfristig verbessert,
3. wenn der Mitarbeiter sich frustriert, zurückzieht und sich das Betriebsklima verschlechtert,
4. wenn es zu einer Diskussion über den Tatbestand kommt,
5. wenn Sie selbst nachtragend oder auch misstrauisch sind,
6. wenn Sie die Diskretion verletzen und andere, vor allem Unbeteiligte, von diesem Gespräch erfahren,
7. wenn Sie mit Ihrer Kritik allzu lange warten,
8. wenn Sie einen Sachverhalt kritisieren, für den der Mitarbeiter nicht verantwortlich ist,
9. wenn Sie persönlich werden, weil Sie selbst erregt sind über den Vorfall.
(Quelle: Karla Kämmer, HÄUSLICHE PFLEGE; Rubrik PDL-Praxis 12/2003)


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